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Cannabis

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Das IOC hat Cannabis seit Jänner 1999 bei Olympischen Spielen verboten, seit dem In-Kraft-Treten des Welt-Anti-Doping-Codes 2004 ist Cannabis generell in Wettkämpfen verboten.

Der Cannabis-Konsum führt nicht direkt zu einer sportlichen Leistungssteigerung, kann aber durch seine beruhigende und bewusstseinsverändernde Wirkung zu risikobereitem oder unbedachtem Verhalten führen.

Zusätzlich kann es bei hohen Dosierungen zu einer Verschlechterung der Koordination kommen, wodurch sich das Unfallrisiko weiter erhöht. Der nachgewiesene Konsum von Cannabis kann zudem in einigen Ländern strafrechtliche Maßnahmen nach sich ziehen.

Inhaltsstoffe wie Tetrahydrocannabinol (THC) werden sehr langsam abgebaut und können oft Monate nach einem Konsum (etwa im Ausland) noch zu einer positiven Analyse führen. Da Cannabis nur im Wettkampf verboten ist, wurde der analytische Grenzwert deutlich erhöht, um unabsichtliche Verstöße gegen die Anti-Doping Bestimmungen zu verhindern. Vor dieser Erhöhung ließ sich ein nicht unerheblicher Prozentsatz der positiven Analysen auf Cannabis zurückführen.

Sportler sollten generell auf den Konsum von Cannabis - und überhaupt auf Drogen jeder Art - verzichten.

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