Die NADA Austria begrüßt die heutige Entscheidung des Europäischen Gerichtshofs (EuGH) zur Veröffentlichung von Dopingsanktionen. Die Entscheidung schafft Rechtssicherheit für die Veröffentlichungspraxis nach dem Anti-Doping-Bundesgesetz und bestätigt die Bedeutung von Transparenz im Rahmen einer wirksamen Anti-Doping-Arbeit.
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Mönchspfeffer (Agnus castus) wird traditionell zur Linderung von hormonellen Schwankungen und prämenstruellen Beschwerden (PMS) eingesetzt. Studien deuten darauf hin, dass das pflanzliche Mittel bei Symptomen wie Schmerzen oder Stimmungsschwankungen helfen kann, doch die Studienlage ist begrenzt und uneinheitlich. Besteht ein medizinisch indizierter Bedarf, sollten nur Präparate verwendet werden, welche in der Medikamentenabfrage der NADA Austria zu finden sind oder durch unabhängige Labore (z.B. Kölner Liste) getestet wurden.
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Die Abteilung Information & Prävention der NADA Austria brachte ihre Expertise beim diesjährigen CEADO Education Meeting am 1. und 2. Juli 2026 in Warschau in den internationalen Austausch ein. Im Mittelpunkt des Treffens der Central European Anti-Doping Organization (CEADO) standen aktuelle Entwicklungen in der Anti-Doping-Bildung sowie die Vorbereitung auf die Umsetzung des International Standard for Education (ISE), der gemeinsam mit dem neuen Welt Anti-Doping Code am 1. Jänner 2027 in Kraft tritt.
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Am 30. Juni 2026 nahm Michael Cepic, Geschäftsführer der NADA Austria und Vorsitzender der Central European Anti-Doping Organization (CEADO), am Clean Sport in Action Forum 2026 in Baku (Aserbaidschan) teil. Das internationale Meeting brachte Vertreter:innen von Nationalen Anti-Doping-Organisationen, internationalen Institutionen sowie staatlichen Stellen zusammen, um aktuelle Herausforderungen und Ansätze zur Förderung eines sauberen Sports zu diskutieren.
mehr zu NADA Austria Geschäftsführer beim Clean Sport in Action Forum 2026 in Aserbaidschan
Anlässlich der beginnenden Ausarbeitung eines österreichweiten Safe Sport Kodex spricht sich die Ethikkommission für die Notwendigkeit einer strukturell und operativ unabhängigen Vorgehensweise aus, um Interessenskonflikte zu vermeiden.
mehr zu Ethikkommission der NADA Austria für Schaffung unabhängiger Strukturen zur Prävention und Behandlung von Verstößen gegen den Safe Sport Kodex
Die Welt-Anti-Doping-Agentur (WADA) hat Ende Mai 2026 in Tokio das vierte persönliche Treffen ihres Sport Human Intelligence Network (SHIN) abgehalten. Die zweitägige Veranstaltung wurde von der japanischen Anti-Doping-Agentur (JADA) und dem Japan Sport Council unterstützt und brachte mehr als 20 Vertreter:innen aus 17 Anti-Doping-Organisationen und Partnerinstitutionen zusammen. Die NADA Austria ist seit Gründung des Netzwerks aktives Mitglied.
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Die Partner:innen des Erasmus+-Projekts TALE („Supporting anti-doping via Transforming Athletes’ Life Experiences after Doping into Education Resources and Policy Recommendations“) trafen sich von 18. bis 20. Mai 2026 zu einem dreitägigen Projekttreffen in Budapest. Neben dem Annual Meeting des Konsortiums fand auch der internationale Community-Workshop „What about us“ statt.
mehr zu TALE-Projektpartner:innen treffen sich zum Annual Meeting 2026 in Budapest
Auf Plattformen wie TikTok und Instagram hat sich in den letzten Jahren eine eigene Fitness‑ und „Biohacking“-Szene entwickelt, in der Influencer:innen scheinbar einfache Lösungen für Muskelaufbau, Regeneration oder gesundes Altern präsentieren. Allzu oft verbergen sich hinter der schön inszenierten Fassade aber gesundheitsschädliche Substanzen oder Methoden, die im Sport als Doping verboten sind.
mehr zu TikTok, Instagram & versteckte Dopingfallen – verharmloste, verbotene Substanzen und ernsthafte Folgen
In der 4. Sitzung des parlamentarischen Sportausschusses am 28. Mai 2026 standen die Jahresberichte 2024 und 2025 auf der Tagesordnung. Mag. Michael Cepic, Geschäftsführer der NADA Austria, stand den Abgeordneten als Auskunftsperson zur Verfügung.
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Die diese Woche beginnenden "Enhanced Games" in den USA, bei denen leistungssteigernde Substanzen ausdrücklich erlaubt sein sollen, stoßen in Österreich auf klare Ablehnung. Das Sportministerium sowie die Nationale Anti-Doping Agentur Austria warnen vor den gesundheitlichen, gesellschaftlichen und sportethischen Folgen eines solchen Formats.
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