Die derzeitigen Mitglieder der Sportlerinnen- und Sportlerkommission sind:
Andreas Ernhofer, PLY (Vorsitzender)
Andreas Ernhofer ist österreichischer Para-Schwimmer, der sich nach einem schweren Badeunfall 2014 zu einem der erfolgreichsten Para-Sportler des Landes entwickelte. Im Alter von 17 Jahren springt der Niederösterreicher in einen österreichischen See und bricht sich durch den Kontakt mit der Wasseroberfläche das Genick. Von da an war er vom Hals abwärts querschnittgelähmt und konnte weder Arme noch Beine bewegen oder spüren. Nach jahrelanger Therapie kämpft er sich zurück ins Leben und entdeckt den Schwimmsport für sich. Durch die Aufnahme beim Österreichern Heeresleistungssport beginnt Andreas Ernhofer seine Profikarriere und hält aktuell zwei Weltrekorde, 21 österreichische Rekorde und ist Vizeweltmeister.
Sebastian Auböck
Sebastian Auböck begann bereits im Alter von acht Jahren in einem lokalen Fechtverein mit dem Fechten. Aus der anfänglichen Begeisterung entwickelte sich über die Jahre eine leistungsorientierte sportliche Laufbahn, die ihn schließlich an das Leistungssportzentrum Südstadt führte. Dort trainierte er unter professionellen Bedingungen und sammelte als Fechter auch internationale Turniererfahrung.Nach seiner aktiven Zeit im Leistungssport blieb er dem Fechtsport als Jugendtrainer in einem Fechtverein verbunden und gab seine Erfahrungen an junge Sportlerinnen und Sportler weiter. Derzeit studiert Sebastian Auböck Rechtswissenschaften an der Johannes Kepler Universität in Linz.
Martina Kuenz
Martina Kuenz zählt seit Jahren zu den erfolgreichsten österreichischen Ringerinnen. Die Tirolerin etablierte sich durch Disziplin, mentale Stärke und jahrelange konsequente Arbeit an der internationalen Spitze im Frauenringen und gewann mehrere Medaillen bei Europa- und Weltmeisterschaften. Abseits der Matte verrichtet Martina Kuenz ihren Dienst bei der Polizei in Innsbruck im Rahmen der Spitzensportförderung des BM.I.
Verena Mayr
Verena Mayr zählt zu den erfolgreichsten österreichischen Mehrkämpferinnen. Im Alter von 15 Jahren zog sie von Ebensee nach Linz, um ihre sportliche Karriere konsequent voranzutreiben. 2019 feierte sie ihren bisher größten Erfolg mit WM-Bronze in Doha und stellte mit 6.591 Punkten den österreichischen Siebenkampf-Rekord auf. Die Olympischen Spiele in Tokio beendete sie trotz Verletzungen auf Rang elf. Nach zwei schwierigen Jahren aufgrund einer hartnäckigen Oberschenkelverletzung und einem geglückten Comeback im Jahr 2023 verlagerte sie ihren Trainingsmittelpunkt nach Nizza, wo sie sich einer französischen Mehrkampf-Trainingsgruppe angeschlossen hatte. Seit der Saison 2025/26 ist Verena wieder zurück in Oberösterreich, wo sie sich in Linz auf die nächsten Ziele vorbereitet.
Christopher Rothbauer (Stellvertretender Vorsitzender)
Text folgt
Christina Schweinberger
Christina Schweinberger zählt zu den erfolgreichsten österreichischen Radsportlerinnen der vergangenen Jahre. Die Tirolerin begann ihre sportliche Laufbahn gemeinsam mit ihrer Zwillingsschwester Kathrin zunächst im Judo und Skisport, ehe sie sich voll auf den Straßenradsport konzentrierte. Nach schwierigen Jahren gelang ihr 2023 der internationale Durchbruch: Bei den Weltmeisterschaften in Glasgow gewann sie Bronze im Einzelzeitfahren und verpasste mit Rang fünf im Straßenrennen nur knapp eine weitere Medaille. Wenige Wochen später folgte auch EM-Bronze im Zeitfahren. Mit zahlreichen Spitzenplatzierungen bei internationalen Klassikern und ihrer Olympia-Teilnahme in Paris 2024 etablierte sich Christina Schweinberger endgültig in der Weltspitze des Frauenradsports.






