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Erste Sanktionen im Zuge der "Operation Aderlass"

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Nachdem die Österreichische Anti-Doping Rechtskommission (ÖADR) im Juni bereits eine jeweils vierjährige Sperre für die beiden Radsportler Stefan DENIFL und Georg PREIDLER ausgesprochen hat, folgten im Juli die beiden Schilangläufer Dominik BALDAUF und Max HAUKE sowie die Radsportlerin Christina  KOLLMANN-FORSTNER, die ebenfalls für vier Jahre von allen Sportarten ausgeschlossen wurden.

Zum Teil sind die Sanktionen noch nicht rechtskräftig, da die Sportler die Möglichkeit haben, gegen die Entscheidung der ÖADR zu berufen. Derzeit suspendiert sind der Schilangläufer Johannes DÜRR und der Triathlet bzw. Schilanglaufbetreuer Emanuel MOSER. Sobald diese Verfahren abgeschlossen sind, wir die sportinteressierte Öffentlichkeit von der ÖADR wie gewohnt informiert werden.

Die "Operation Aderlass" hat gezeigt, dass es zur Aufdeckung von professionellen Betrugsnetzwerken nicht nur die Anti-Doping Organisationen, sondern auch einer Involvierung von staatlichen Ermittlungsbehörden in die Anti-Doping Arbeit bedarf. Die NADA Austria arbeitet in Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft und dem Bundeskriminalamt an der raschen und umfassenden Aufklärung des Falles. 

NADA-Geschäftsführer Cepic: "Der aktuelle Fall ist sicherlich einer der größten Fälle in Österreich in den vergangenen Jahren und wird konsequent aufgearbeitet werden. Das Anti-Doping Bundesgesetz bietet dabei eine effektive Grundlage für die Zusammenarbeit zwischen der NADA Austria und den staatlichen Ermittlungsbehörden."

Die NADA Austria zählt weltweit zu den führenden Nationalen Anti-Doping Agenturen und steht für entschlossene und konsequente Anti-Doping Maßnahmen. So wurden im Zeitraum 2008-2018 in Österreich 154 Anti-Doping Verfahren durchgeführt. Insgesamt wurden 313 Jahre und 9 Monate an Sperren ausgesprochen, zusätzlich gab es 7 lebenslange Sperren. Beispielsweise wurden im Zusammenhang mit der Causa „Humanplasma“ in Summe 21 Sportlerinnen und Sportler sowie 3 Betreuer wegen Verstößen gegen die Anti-Doping Bestimmungen gesperrt. Es wurden Sanktionen in Höhe von insgesamt 810 Monaten ausgesprochen, zwei Personen erhielten lebenslange Sperren.

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