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"Operation LIMS"überschreitet Marke von 300 Sanktionen

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Die Welt-Anti-Doping-Agentur (WADA) hat einen Meilenstein in der internationalen Anti-Doping Arbeit erreicht: Die umfassende Untersuchung "Operation LIMS" gilt nun als die erfolgreichste Anti-Doping-Ermittlung der Geschichte. Insgesamt wurden mehr als 300 Sanktionen ausgesprochen.

Konkret verhängten Anti-Doping-Organisationen weltweit 302 Sanktionen gegen 291 Sportler:innen. In elf Fällen wurden mehrfach Verstöße festgestellt und entsprechend doppelte Sanktionen ausgesprochen. Die Verfahren erstreckten sich über insgesamt 22 Sportarten, wobei Gewichtheben und Leichtathletik die meisten Fälle aufweisen.
Grundlage der Ermittlungen waren Daten aus dem Moskauer Anti-Doping-Labor, die 2019 aus dem sogenannten Laboratory Information Management System (LIMS) gesichert wurden. Diese Daten lieferten entscheidende Beweise für systematisches Doping im russischen Sport.
 
WADA-Präsident Witold Bańka bezeichnete "Operation LIMS" als „die erfolgreichste Untersuchung in der Geschichte des Anti-Dopings“. Die Ergebnisse sind ein bedeutender Schritt zur Wahrung von Fairness und Chancengleichheit im Sport weltweit.
 
Ein wesentlicher Faktor für den Erfolg der Ermittlungen war die Entscheidung der WADA aus dem Jahr 2018, die russische Anti-Doping-Agentur unter strengen Auflagen wieder einzusetzen. Diese Maßnahme ermöglichte erst den Zugang zu den entscheidenden Labordaten.
 
Mit dem Abschluss aller Verfahren im Rahmen von „Operation LIMS“ markiert die WADA einen Wendepunkt in der internationalen Anti-Doping-Arbeit. Die gewonnenen Erkenntnisse und die konsequente Ahndung von Verstößen unterstreichen die Bedeutung globaler Zusammenarbeit und entschlossener Ermittlungsarbeit zum Schutz sauberer Sportler:innen weltweit.
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