Die neue Regelung reduziert die Wartezeit für Blutkontrollen nach Training oder Wettkampf. Wenn es vor der Dopingkontrolle keine körperliche Aktivität gegeben hat, dann kann die Blutprobe wie bisher sofort abgenommen werden.
Warum wurde die Regel angepasst?
Wissenschaftliche Erkenntnisse zeigen, dass viele der relevanten Blutwerte bereits 60 Minuten nach einer körperlichen Aktivität ausreichend stabil sind, um verlässliche Analysen im Rahmen des biologischen Sportler:innenpass zu gewährleisten. Diese Anpassung verbessert gleichzeitig die Effizienz der Testprozesse und verringert die Belastung für Sportler:innen – ohne Abstriche bei der wissenschaftlichen Integrität der Kontrollen.
Was bedeutet diese Änderung?
Die Anti-Doping Organisationen haben ihre Dopingkontrollprozesse angepasst, um die neue Regelung umzusetzen.
Wenn Sportler:innen nach einer Trainingseinheit oder einem Wettkampf zu einer Kontrolle verpflichtet werden, können sie ihre Blutprobe bereits nach einer Stunde Wartezeit abgeben.
