Dopingprävention als Vorbereitung auf die Spiele
Auch bei der Vorbereitung auf die Paralympischen Winterspiele in Milano Cortina stand die Präventionsarbeit im Fokus der Anti-Doping-Organisationen. Zusätzlich zu den routinemäßigen E-Learning-Kursen sowie den – abhängig vom Dopingrisiko der jeweiligen Sportarten – alle zwei, drei oder vier Jahre stattfindenden Vorträgen und Schulungen der NADA Austria wurde die gesamte österreichische Delegation inklusive Betreuungsstab über einen verpflichtenden, spezifischen E-Learning-Kurs zu den Besonderheiten bei Paralympischen Winterspielen geschult. Darüber hinaus wurde im Rahmen der Einkleidung ein Vortrag gehalten, um nochmals die wichtigsten Anti-Doping-Tipps zu vermitteln.
Dopingkontrollen im Vorfeld der Spiele
Die 15 österreichischen Teilnehmer:innen wurden im Zeitraum 01.10.2025 – 28.02.2026 insgesamt 47-mal kontrolliert, wobei 35 Dopingkontrollen durch NADA Austria und 12Dopingkontrollen durch internationale Fachverbände und andere Anti-Doping Agenturen durchgeführt wurden. Dabei wurden 47 Urin- und 13 Blutproben gezogen.
Im Durchschnitt wurden somit 3 Dopingkontrollen pro Sportler:in durchgeführt, einzelne Sportler:innen hatten bis zu 6 Dopingkontrollen in den letzten fünf Monaten.
Die Empfehlungen der Anti-Doping Taskforce des IPC, in der mit Kevin Wieninger der Leiter der Abteilung Dopingkontrollsystem der NADA Austria vertreten war, wurden zu 100% erfüllt.
Kampagne "Mein sauberer Weg"
Gemeinsam bei den Paralympischen Winterspielen an der Startlinie stehen. Für dieses Ziel haben die Para Skiläuferinnen Veronika und Elisabeth Aigner hart gearbeitet. Leider sind Rückschläge ein Teil des Sports, Elisabeth Aigner verletzte sich im Vorfeld der Spiele. Die Kampagne zeigt die Hingabe und den Verzicht für den sportlichen Erfolg, der Zuschauer:innen meist verborgen bleibt.
