Im Zentrum des eintägigen Austauschs standen aktuelle Entwicklungen innerhalb der internationalen Anti-Doping-Gemeinschaft – insbesondere das derzeit angespannte Verhältnis zwischen der Welt Anti-Doping Agentur (WADA) und der US-Anti-Doping-Agentur (USADA) – sowie die mögliche Rolle von CEADO (Central European Anti-Doping Organization) als vermittelnde Instanz.
Ein weiterer Schwerpunkt des Gesprächs war der neue Welt-Anti-Doping-Code 2027, der im Rahmen der Weltkonferenz in Busan (2.–5. Dezember 2025) präsentiert und anschließend umgesetzt werden soll. Gemeinsam wurde diskutiert, wie sich die CEADO-Mitglieder bei der Implementierung der neuen Regelwerke gegenseitig bestmöglich unterstützen können.
Auch mögliche interne Entwicklungen innerhalb von CEADO wurden besprochen, etwa die Einbindung weiterer interessierter nationaler Anti-Doping-Organisationen aus Zentral- und Osteuropa. NADA Austria-Geschäftsführer Michael Cepic hob hervor: „CEADO verfolgt das klare Ziel, einen einheitlich hohen Standard der Anti-Doping-Arbeit in der Region zu garantieren. Die enge Zusammenarbeit und aktive Mitwirkung bestehender und zukünftiger Mitglieder sind dabei zentrale Erfolgsfaktoren.“
