Parallel dazu wurde auch der überarbeitete Athletes’ Anti-Doping Rights Act beschlossen, der auf Empfehlung des WADA Athlete Council inhaltlich geschärft und an die aktuellen Bedürfnisse und Rechte der Sportler:innen angepasst wurde.
Mag. Michael Cepic nahm als gewählter europäischer Vertreter und Vorsitzender der WADA NADO EAG an der Sitzung des Foundation Boards der WADA Teil und brachte sich in die Diskussionen ein. WADA-Präsident Witold Bańka betonte in seiner Abschlussrede die Bedeutung der Neuerungen:
„Die überarbeiteten Regeln stellen die Menschenrechte der Sportler:innen – insbesondere von Minderjährigen und anderen besonders geschützten Gruppen – in den Mittelpunkt. Gleichzeitig wächst die Verantwortung des Umfelds sowie der Anti-Doping-Organisationen. Die Regeln werden flexibler, ohne an Stärke zu verlieren – fair, konsequent und global einheitlich.“
Der neue Code ist die vierte große Überarbeitung seit Gründung der WADA und soll auch künftig mit der modernen Sportwelt mitwachsen.
Zum Abschluss der Konferenz wurde die „Busan Declaration“ verabschiedet. Alle beteiligten Stakeholder werden darin aufgerufen,
- die Präventions-, Bildungs- und Kontrollmaßnahmen weiter zu verstärken,
- zusätzliche Ressourcen für sauberen Sport bereitzustellen,
- nationale und internationale Kooperationen auszubauen und
- gemeinsam das Vertrauen in das globale Anti-Doping-System zu stärken.
Link: Welt-Anti-Doping-Code 2027 und zugehörige Internationale Standards
