Main area
.

NADA Austria informierte Verbände und Sportorganisationen

zurück Bild der Anti-Doping Informationsveranstaltung mit allen Teilnehmer:innen

Rund 70 Teilnehmer:innen folgten der gemeinsamen Einladung von NADA Austria und Sport Austria zur jährlichen Anti-Doping-Informationsveranstaltung am 22. Jänner 2025. Im Mittelpunkt standen praxisnahe Fragen der Anti-Doping-Arbeit sowie aktuelle Entwicklungen und Weiterführungen der Anti-Doping-Bestimmungen.

Kevin Wieninger, MSc, Leiter des Dopingkontrollsystems der NADA Austria, widmete sich in seinem Vortrag insbesondere der Qualität der Aufenthaltsinformationen, die eine wesentliche Grundlage für Dopingkontrollen außerhalb von Wettkämpfen darstellen.

Mag. Alexander Sammer, Leiter der Abteilung Recht & Investigation, behandelte ebenfalls das Thema Aufenthaltsinformationen, jedoch aus der Perspektive von Meldepflichtverstößen. Darüber hinaus wurde auf die aktuell laufende Überarbeitung des Welt-Anti-Doping-Codes sowie der dazugehörigen internationalen Standards eingegangen. Die Teilnehmer:innen wurden eingeladen, sich aktiv mit Überarbeitungsvorschlägen in diesen Prozess einzubringen.

Mag. Dr. David Müller, Leiter der Abteilung Information und Prävention sowie Medizin, berichtete über den Stand der Umsetzung der Präventionsvorgaben gemäß Anti-Doping-Bundesgesetz 2021. Die gemeinsam mit Verbänden und Sportorganisationen erarbeiteten Präventionspläne und Maßnahmen sind verpflichtend umzusetzen, da eine Nichterfüllung im Jahresbericht der NADA Austria dokumentiert wird. Zentrale Elemente der Präventionsarbeit sind eLearning-Kurse sowie darauf aufbauende interaktive Schulungen der NADA Austria.

Im medizinischen Bereich wurde insbesondere auf häufige Fehler hingewiesen und betont, dass vor der Anwendung verbotener Substanzen oder Methoden stets erlaubte Alternativen geprüft werden müssen. Können diese Alternativen nicht schlüssig ausgeschlossen werden, wird ein Antrag auf medizinische Ausnahmegenehmigung abgelehnt. Wurde die Behandlung bereits durchgeführt, kann dies die Einleitung eines Anti-Doping-Verfahrens mit möglichen Sanktionen nach sich ziehen. Die NADA Austria empfiehlt daher dringend, die entsprechenden Checklisten und Leitlinien der WADA konsequent zu beachten.

zurück