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NADA Austria bei CEADO-Testmanager:innen-Meeting in Prag

zurück Foto der Meetingteilnehmer:innen

Am 10. und 11. Juni fand in Prag ein Treffen der Testing Manager der Nationalen Anti-Doping Agenturen der CEADO statt – ein wichtiger Schritt für die Zusammenarbeit im Bereich Dopingkontrollen in Zentral- und Osteuropa. Organisiert vom tschechischen Anti-Doping-Komitee (CADC) in Kooperation mit den CEADO-Mitgliedsländern, brachte das Treffen Expert:innen aus elf Ländern zusammen – darunter Vertreter:innen der NADA Austria.

Ziel des Treffens war es, zentrale operative und strategische Aspekte des Testprogramms zu harmonisieren und voneinander zu lernen. In intensiven Arbeitssitzungen wurden sowohl aktuelle Herausforderungen als auch Best-Practice-Ansätze diskutiert .

Die Agenda war breit gefächert und praxisorientiert. Besprochen wurden unter anderem:

  • Zusammenarbeit mit der ITA (International Testing Agency) sowie mit nationalen und internationalen Sportverbänden (u. a. FIS, IBU, ITF, WA)
  • Risikobasierte Testplanung (TDP) und Modelle zur Priorisierung von Sportarten
  • Sportler:innen-Pools, Whereabouts-Management und Sportlerpass-Übertragungen
  • Teststrategien bei Minderjährigen und Personen außerhalb des WADA-Codes
  • Anwendung von ADAMS DCO Central in der Testdurchführung
  • Erfahrungen mit DBS-Proben (Dried Blood Spot) und Langzeitlagerung
  • Kooperationsprotokolle innerhalb von CEADO und DCO-Ausbildungsprogrammen

Die NADA Austria war bei zahlreichen Themen federführend beteiligt – etwa im Bereich Risikobewertung, Testverteilung, Kooperation mit der ITA und Erfahrungen mit neuen Technologien und Methoden im Probenhandling.

Der Leiter der Dopingkontrollabteilung Kevin Wieninger zeigt sich äußerst erfreut über das produktive Meeting: „Die enge Kooperation in der Region ist essenziell für ein wirksames, modernes Anti-Doping-System. Der fachliche Austausch in Prag war äußerst wertvoll und zeigt, wie viel Potenzial in der regionalen Vernetzung liegt“.

Für die NADA Austria war es eine wertvolle Gelegenheit, aktuelle Entwicklungen mitzugestalten, eigene Erfahrungen einzubringen und gemeinsame Standards weiterzuentwickeln.

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