Die Agenda war breit gefächert und praxisorientiert. Besprochen wurden unter anderem:
- Zusammenarbeit mit der ITA (International Testing Agency) sowie mit nationalen und internationalen Sportverbänden (u. a. FIS, IBU, ITF, WA)
- Risikobasierte Testplanung (TDP) und Modelle zur Priorisierung von Sportarten
- Sportler:innen-Pools, Whereabouts-Management und Sportlerpass-Übertragungen
- Teststrategien bei Minderjährigen und Personen außerhalb des WADA-Codes
- Anwendung von ADAMS DCO Central in der Testdurchführung
- Erfahrungen mit DBS-Proben (Dried Blood Spot) und Langzeitlagerung
- Kooperationsprotokolle innerhalb von CEADO und DCO-Ausbildungsprogrammen
Die NADA Austria war bei zahlreichen Themen federführend beteiligt – etwa im Bereich Risikobewertung, Testverteilung, Kooperation mit der ITA und Erfahrungen mit neuen Technologien und Methoden im Probenhandling.
Der Leiter der Dopingkontrollabteilung Kevin Wieninger zeigt sich äußerst erfreut über das produktive Meeting: „Die enge Kooperation in der Region ist essenziell für ein wirksames, modernes Anti-Doping-System. Der fachliche Austausch in Prag war äußerst wertvoll und zeigt, wie viel Potenzial in der regionalen Vernetzung liegt“.
Für die NADA Austria war es eine wertvolle Gelegenheit, aktuelle Entwicklungen mitzugestalten, eigene Erfahrungen einzubringen und gemeinsame Standards weiterzuentwickeln.
