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Anti-Doping Arbeit rund um die Olympischen Spiele Tokio 2020

zurück Startbild des E-Learningkurs für die Olympischen Spiele

Ziel der Anti-Doping Arbeit ist der Schutz der sauberen Sportlerinnen und Sportler. Damit sich diese in Tokio ganz auf ihren sportlichen Erfolg konzentrieren können, wurde im Vorfeld eine ganze Reihe an Maßnahmen getroffen.

Sowohl die Sportlerinnen und Sportler, aber auch deren Betreuerinnen und Betreuer absolvierten im Vorfeld auf der preisgekrönten multimedialen Lernplattform aktiv.nada.at der NADA Austria einen verpflichtenden eLearning-Kurs zu den Besonderheiten der Anti-Doping Bestimmungen rund um die Olympischen Spiele Tokio 2020.

Zusätzlich wurde bei diesem Kurs auch auf zusätzliche Verbote des Internationalen Olympischen Comites (IOC) hingewiesen, die zwar keinen Verstoß gegen die Anti-Doping Bestimmungen bedeuten, aber ebenfalls sehr strikt geahndet werden (z.B. die sehr eingeschränkte Verwendung von Nadeln (Needle-Policy) oder das Verbot des Einsatzes von Sauerstoffzelten oder Kältekammern).

Im Rahmen der Einkleidung stand den Mitgliedern der Delegation zudem auch noch ein Info-Stand der NADA Austria zur Verfügung, um letzte Fragen zu beantworten. Ein Infoblatt mit den wichtigsten Themen im kompakten Überblick wurde ebenfalls an die gesamte Delegation übermittelt.

Im Vorfeld der Olympischen Spiele Tokio 2020 wurde ein umfassendes  Dopingkontrollprogramm durchgeführt, bei dem auf die Herausforderungen der COVID-19 Pandemie Rücksicht genommen wurde. Unter strikter Einhaltung des bewährten Sicherheits- und Hygienekonzept der NADA Austria konnte sichergestellt werden, dass die Sportlerinnen und Sportler sowohl in der unmittelbaren, als auch in der langfristigen Vorbereitung kontrolliert wurden.

Insgesamt wurden bei den potentiellen Olympiakandidatinnen und -kandidaten („Longlist“) seit Jänner 2020 bei 797 Kontrollen 998 Proben (Urin und/oder Blut) gezogen, davon alleine in den ersten 7 Monaten des Jahres 2021 (bis zur Eröffnung der OS) bei 415 Kontrollen 524 Proben.

Die schlussendlich qualifizierten 75 Sportlerinnen und Sportler wurden 419-mal (540 Proben) kontrolliert. Im Durchschnitt also rund 5,4-mal, wobei es einzelne Sportlerinnen und Sportler in Sportarten mit erhöhtem Dopingrisiko auf bis zu 10 Dopingkontrollen bzw. 17 Proben (Urin und/oder Blut) brachten.

Dazu kamen teilweise nochmals ebenso viele Kontrollen des jeweils zuständigen Internationalen Fachverbandes. Mit der Eröffnung des Olympischen Dorfes übernahm das IOC die Kontrolltätigkeit bis zum Ende der Spiele.

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