Zum Auftakt traf Niggli mit Sport-Staatssekretärin Michaela Schmidt zusammen. Im Gespräch wurden aktuelle Entwicklungen in der internationalen Anti-Doping Arbeit, die Bedeutung unabhängiger Kontrollstrukturen sowie Österreichs Rolle im internationalen Anti-Doping Umfeld thematisiert. Beide Seiten betonten die Wichtigkeit der Anti-Doping Arbeit, um die Integrität des Sports nachhaltig zu sichern.
"Die Stärkung der Integrität im Sport ist eines meiner wichtigsten sportpolitischen Ziele. Ich will einen sauberen und fairen Sport für alle. Im Anti-Doping-Bereich bedeutet das vor allem reibungslose und vertiefte internationale Kooperation. So schaffen wir faire Rahmenbedingungen für unsere Sportler:innen und stärken Fairness und Integrität", so Sport-Staatssekretärin Michaela Schmidt.
Ein zentraler Programmpunkt war der Besuch bei der NADA Austria. Im Fokus standen insbesondere die Arbeit der WADA NADO Expert Advisory Group (EAG), in der in den letzten drei Jahren NADA Geschäftsführer Michael Cepic den Vorsitz innehatte, sowie die Weiterentwicklung der europäischen Zusammenarbeit im Rahmen der CEADO (Central European Anti-Doping Organization). Diskutiert wurden aktuelle Herausforderungen und Innovationen im Bereich der IT-Systeme in der Anti-Doping-Arbeit.
WADA Generaldirektor Olivier Niggli: "Ich habe mich sehr gefreut, diese Woche mit Interessengruppen in Österreich zusammenzutreffen. Im Rahmen des Welt-Anti-Doping-Programms nutzen Anti-Doping-Organisationen wie die NADA Austria das Anti-Doping Administration & Management System (ADAMS) der WADA für bestimmte Aspekte ihrer Anti-Doping-Programme; und für viele Spitzensportler:innen ist ADAMS möglicherweise der einzige Weg, wie sie mit der WADA in Kontakt treten. Aus diesem Grund hängen die Weiterentwicklung und der Fortschritt von ADAMS von Partnerschaft ab. Während die WADA dafür verantwortlich ist, ein sicheres und regelkonformes System bereitzustellen, beruht seine Wirksamkeit auf dem aktiven Engagement der Interessengruppen aus den Anti-Doping-Organisationen — durch konstruktives Feedback, geteilte Expertise und verantwortungsvolle Nutzung. Gemeinsam können wir durch offenen Dialog und Zusammenarbeit sicherstellen, dass sich ADAMS auf eine Weise weiterentwickelt, die praxisnah, widerstandsfähig und auf die Bedürfnisse der Sportler:innen sowie der gesamten Anti-Doping-Gemeinschaft ausgerichtet ist."
Abgerundet wurde der Besuch durch einen Termin im Dopingkontrolllabor Seibersdorf, das gemessen an der Anzahl der analysierten Proben die weltweit zweitgrößte WADA-akkreditierte Einrichtung ist. Vor Ort informierte sich der WADA Generaldirektor über aktuelle Forschungsprojekte, analytische Innovationen sowie Qualitätssicherungsmaßnahmen im Bereich der Probenanalyse.
NADA Geschäftsführer Michael Cepic: "Der Besuch von WADA Generaldirektor Niggli unterstreicht die enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen internationaler und nationaler Anti-Doping-Arbeit. Österreich Expertise ist international sehr geschätzt, die NADA Austria und das Labor in Seibersdorf zählen weltweit zu den führenden Anti-Doping Organisationen. Unsere Fachleute bringen sich aktiv in vielen internationalen Gremien ein, um gemeinsam die Integrität des Sports nachhaltig zu sichern."




















