SHIN dient dem internationalen Austausch von Wissen, Erfahrungen und bewährten Methoden im Bereich Intelligence. Im Mittelpunkt des diesjährigen Treffens standen insbesondere die Informationsgewinnung in Hochrisikosportarten, der sichere Umgang mit vertraulichen Quellen bei der Zusammenarbeit mit Partnerorganisationen sowie Maßnahmen zum Schutz von Hinweisgeber:innen, insbesondere im Zusammenhang mit Fällen von Einschüchterung gegenüber Personen, die mögliche Dopingverstöße melden möchten. Darüber hinaus bekräftigten die Mitgliedsorganisationen ihr gemeinsames Ziel, die internationale Zusammenarbeit im Bereich des Informationsaustauschs vor großen Sportveranstaltungen weiter auszubauen, Best-Practice-Leitlinien für die Gewinnung und Betreuung vertraulicher Quellen zu entwickeln sowie analytische Fähigkeiten zur Unterstützung der Human-Intelligence-Arbeit weiter zu stärken.
Die Intelligence & Investigations-Abteilung der WADA hob die zentrale Bedeutung vertrauensvoller internationaler Kooperationen hervor. Netzwerke wie SHIN ermöglichen einen effizienteren Informationsaustausch, fördern den Aufbau gemeinsamer Standards und unterstützen grenzüberschreitende Ermittlungen. Damit leisten sie einen wichtigen Beitrag zur Stärkung der Integrität des Sports und zur Bekämpfung komplexer Dopingstrukturen.
Für Alexander Sammer, Leiter der Abteilung Recht & Investigation der NADA Austria, unterstreicht das Treffen die wachsende Bedeutung internationaler Zusammenarbeit in der Anti-Doping-Arbeit: „Der Austausch von Erkenntnissen und Erfahrungen zwischen Anti-Doping-Organisationen, Ermittlungsbehörden und weiteren Partner:innen ist ein wesentlicher Baustein für wirksame Präventions- und Ermittlungsmaßnahmen. Internationale Netzwerke wie SHIN tragen dazu bei, Informationen gezielt zu nutzen, Dopingvergehen effektiver aufzudecken und faire Wettbewerbsbedingungen für saubere Sportler:innen zu gewährleisten.“




















