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Internationales Engagement für saubere Winterspiele

zurück Pressekonferenz Milano Cortina 2026

Die NADA Deutschland, die NADA Austria und Swiss Sport Integrity luden am 8. Februar 2026 Journalist:innen zu einer Pressekonferenz im Deutschen Haus ein. Die drei Organisationen leisteten mit einer Kampagne, Präventionsarbeit und Kontrollen einen starken Einsatz für saubere Spiele.

Die drei Geschäftsführer Lars Mortsiefer (NADA Deutschland), Michael Cepic (NADA Austria) und Ernst König (Swiss Sport Integrity) stellten die Anti-Doping-Arbeit vor und während der Olympischen Spiele 2026 vor. Herzstück der Zusammenarbeit vor den Olympischen und Paralympischen Spielen in Milano Cortina war die gemeinsame Kampagne „Mein sauberer Weg“.
Vier Spitzensportler:innen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz zeigen darin, dass auf dem Weg zu den Olympischen und Paralympischen Winterspielen nur eines zählt: der saubere Weg, ohne Abkürzungen. Die Kampagne macht deutlich, dass die Teilnahme an den Winterspielen das Ergebnis jahrelanger harter Arbeit, unermüdlicher Hingabe und des unerschütterlichen Glaubens an den eigenen Traum ist.
Dabei rückt die Kampagne jene Momente in den Fokus, die fernab der Startlinie liegen und für Zuschauerinnen und Zuschauer meist verborgen bleiben: den sauberen Weg der Athletinnen und Athleten zum sportlichen Erfolg. 
Dopingprävention als Vorbereitung auf die Spiele
Auch bei der Vorbereitung auf die Olympischen Spiele in Milano Cortina stand die Präventionsarbeit im Fokus der Anti-Doping-Organisationen. Zusätzlich zu den routinemäßigen E-Learning-Kursen sowie den – abhängig vom Dopingrisiko der jeweiligen Sportarten – alle zwei, drei oder vier Jahre stattfindenden Vorträgen und Schulungen der NADA Austria wurde die gesamte österreichische Olympiadelegation inklusive Betreuungsstab über einen verpflichtenden, spezifischen E-Learning-Kurs zu den Besonderheiten bei Olympischen Spielen geschult.
In allen Elitekadern bzw. Nationalmannschaften von Sportarten mit erhöhtem Dopingrisiko wurden 2025 Schulungen durch Referent:innen der NADA Austria durchgeführt. Darüber hinaus wurde im Rahmen der Einkleidung ein Infostand eingerichtet, um nochmals die wichtigsten Anti-Doping-Tipps zu vermitteln.
Dopingkontrollen im Vorfeld der Spiele
Die NADA Deutschland, die NADA Austria und Swiss Sport Integrity haben ihre nationalen Sportler:innen vor den Olympischen Spielen getestet, zusätzlich hat die International Testing Agency (ITA) im Vorfeld von Milano Cortina Dopingkontrollen bei Sportler:innen verschiedener internationaler Verbände durchgeführt. Bei all diesen Proben wurden die notwendige Zusatzanalysen durchgeführt, Analysedaten des Biologischen Sportler:innenpasses (ABP: Athlete Biological Passport) ausgewertet und Proben in die Langzeitlagerung überführt. Die Ergebnisse des weltweiten vor-olympischen Testprogrammes hat die ITA unter folgendem Link zusammengestellt: https://ita.sport/news/the-ita-concludes-milano-cortina-2026-pre-games-anti-doping-program/
Alle österreichischen Sportler:innen getestet, durchschnittlich 3,2 Dopingkontrollen
Die 117 österreichischen Olympia-Teilnehmer:innen (115 Starter:innen + 2 Ersatzsportler:innen) wurden im Zeitraum 01.08.2025 – 28.01.2026 insgesamt 375-mal kontrolliert, wobei 243 Dopingkontrollen durch NADA Austria und 132 Dopingkontrollen durch internationale Fachverbände und andere Anti-Doping Agenturen durchgeführt wurden. Dabei wurden 369 Urin- und 127 Blutproben gezogen.
Im Durchschnitt wurden somit 3,2 Dopingkontrollen pro Sportler:in durchgeführt, einzelne Sportler:innen hatten bis zu 9 Dopingkontrollen in den letzten sechs Monaten. Zusätzlich wurden auch 59 Sportler:innen, die es knapp nicht zu den Spielen geschafft haben, 121-mal kontrolliert (98 Kontrollen durch die NADA Austria).
Die Empfehlungen der ITA zum vor-olympischen Dopingkontrollprogramm wurden vollständig erfüllt. Österreich führt hier das Länderranking gemeinsam mit den Niederlanden an. 
Link:
Die Pressekonferenz zum Nachsehen auf dem YouTube Kanal der NADA Deutschland: https://www.youtube.com/@NADADeutschland 

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