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WADA steht GPS-Ortung von Athleten ablehnend gegenüber

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Nach intensiver Prüfung hat die Welt-Anti-Doping-Agentur (WADA) entschieden, dass die Verwendung von geolokalisierender Technologie zur Auffindung von Sportlern in absehbarer Zeit keine Zulassung finden wird.

Die WADA folgt damit der Auffassung ihres Ethikausschusses, der die Vor- und Nachteile für die Dopingkontrollen außerhalb von Wettkämpfen sorgfältig untersucht hat.

Als Ergebnis wurde festgehalten, dass die Vorteile von Ortungstechnologien eher gering wären und gravierende Auswirkungen auf Persönlichkeits- und Datenschutzrechte hätten. 

Der Wunsch einiger Sportlerinnen und Sportler, den Aufwand für Dopingkontrollen außerhalb von Wettkämpfen zu verringern, sei durchaus verständlich und nachvollziehbar. Bei der Abwägung der Verhältnismäßigkeit der Maßnahmen gelangte man allerdings zur Ansicht, dass das derzeitige System der aktiven Meldung von Aufenthaltsinformationen nach wie vor die beste Lösung sei.

Link: 

Begründung des WADA-Ethikausschusses

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