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FAQ´s

  • Dopingkontrollen

    • Bei Trainingskontrollen wählt die NADA Austria gezielt Athletinnen und Athleten aus, die kontrolliert werden sollen. Für Wettkampfkontrollen ist der jeweilige nationale Bundessportfachverband bzw. der Veranstalter zuständig, diese beauftragen die NADA Austria mit der Durchführung. Zielkontrollen einzelner Sportler werden von der NADA Austria durchgeführt, der Veranstalter des Wettkampfs kann nur bei allgemeinen Entscheidungen (z.B. das Podium, Losentscheid,etc.) mitentscheiden.


    • Dopingkontrollen können jederzeit durchgeführt werden, insbesondere

      • bei Staatmeisterschaften und Österreichischen Meisterschaften - auf Veranlassung eines Verbandes/Veranstalters
      • bei Veranstaltungen, für die internationale Verbände Dopingkontrollen vorschreiben
      • während des Trainings und außerhalb (OOC - Out Of Competition)
      • wenn Verdacht auf Doping besteht

    • Die Durchführung einer OOC-Kontrolle kann beim ausgelosten Sportler erfolgen:

      • an seiner Trainingsstätte
      • an seiner Wohnadresse oder
      • an seiner Berufsadresse (Arbeit, Schule)

    • Die Verweigerung einer Dopingkontrolle wird wie ein positives Ergebnis gewertet. Die Verweigerung wird protokolliert und der NADA Austria gemeldet, die dann gegebenenfalls ein Verfahren einleiten wird.


    • Bei Kontrollen wird der jeweilige Fachverband bzw. der Sportler nur mehr im Fall eines positiven Testergebnisses informiert. Im Anschluss daran wird um eine schriftliche Stellungnahme über die weitere Vorgehensweise (Analyse oder Verzicht auf die Analyse der B-Probe) gebeten.


  • Medikamente

    • Verboten sind alle Medikamente, die einen oder mehrere Substanzen (Wirkstoffe) beinhalten, die auf der jeweils aktuellen "Verbotsliste" stehen.


    • Grundsätzlich sollten Spitzensportler vor der Einnahme eines Medikaments, über dessen Erlaubtheit Sie sich nicht sicher sind, immer Rücksprache mit Ihrem Arzt, Apotheker oder dem Anti-Dopingbeauftragten des jeweiligen Fachverbandes halten. Die NADA Austria bietet auch das Service der Medikamentabfrage und eine Beispielliste erlaubter Medikamente.


  • Medizinische Ausnahmegenehmigung

    • TUE steht für Therapeutic Use Exemptions und bedeutet, dass Sportler - unter gewissen Voraussetzungen - um eine Ausnahmegenehmigung ansuchen können, um  verbotene Wirkstoffe oder Methoden zur Behandlung von (chronischen) Erkrankungen einzusetzen.


    • Der Athlet würde signifikante gesundheitliche Probleme haben, wenn er die verbotene Substanz nicht einnehmen oder die verbotene Methode nicht anwenden würde,
      Der medizinische Gebrauch der Substanz bringt keine signifikante Leistungssteigerung, und
      Es gibt keine vernünftige medizinische Alternative zum Gebrauch der ansonsten verbotenen Substanz oder Methode


    • Wenn Sie weitere Fragen zu Medizinischen Ausnahmegenehmigungen haben, dann

      • besuchen Sie die TUE-Seite auf dieser Homepage,
      • wenden Sie sich an den Anti-Doping-Beauftragten Ihres Fachverbandes,
      • besuchen Sie die WADA-Homepage.

    • TUE-Anträge (Medizinische Ausnahmegenehmigungen) müssen immer beim jeweiligen Fachverband eingereicht werden. Je nachdem, ob man ein "International Level Athlete" oder ein "National Level Athlete" ist, wird der Antrag dann vom Fachverband entweder an den Internationalen Fachverband weitergeleitet (Kopie an die NADA Austria) oder an das NADA Austria.


    • Fragen Sie bei Ihrem jeweiligen Fachverband nach, ob Sie ein "International Level Athlet" oder ein "National Level Athlet" sind, um sicherzustellen, dass Sie das richtige Antragsformular (Internationaler Fachverband oder NADA Austria) verwenden.

      Verwenden Sie das offizielle Antragsformular (TUE-Standardverfahren).

      Füllen Sie das Formular - gemeinsam mit Ihrem Arzt - vollständig und leserlich aus. Nicht vollständig ausgefüllte bzw. unleserliche Formulare werden an den Antragsteller zurückgewiesen!

      Legen Sie dem Antragsformular die erforderlichen ärztlichen Befunde bei (insbesondere einen Lungenfunktionstest beim Vereinfachten Verfahren).   

      Denken Sie daran, dass der Antrag auf Erteilung einer Medizinischen Ausnahmegenehmigung spätestens 21 Tage vor Ihrem nächsten Wettkampf gestellt werden muß.   

      Behalten Sie selbst immer eine Kopie des Antrages bzw. der ärztlichen Befunde.   

      Bewahren Sie stets einen Nachweis der Übermittlung des Antrages bzw. der ärztlichen Befunde bei sich.


    • Alle Informationen eines TUE-Antrages werden von der behandelnden Stelle (Fachverband, Internationalen Fachverband, NADA Austria) - wie medizinische Daten - mit strengster Vertraulichkeit behandelt.


    • Wenn die zuständige Stelle (Internationaler Fachverband, NADA Austria) den Analysebericht erhält und dieser die Verwendung einer verbotenen Substanz ausweist, dann wird überprüft, ob eine gültige Ausnahmegenehmigung vorliegt und ob das Resultat der Analyse mit der bewilligten Medizinischen Ausnahmegenehmigung (Substanz, Art der Verabreichung, Dosierung, Genehmigungszeitraum, etc.) übereinstimmt. Wenn dem so ist, dann wird das Ergebnis der Dopingkontrolle als "negativ" registriert, gibt es keine gültige Ausnahmegenehmigung, dann liegt ein Verstoß gegen die Anti-Doping Bestimmungen vor.


    • Wenn Sie einer Dopingkontrolle unterzogen werden, während Sie über eine gültige Medizinische Ausnahmegenehmigung verfügen, dann geben Sie dies bei der Kontrolle an und lassen Sie diesen Umstand auf dem Dopingkontrollformular vermerken. Die NADA Austria empfiehlt, dass Formular immer bei sich zu haben.


    • Wenn Ihr Antrag auf Erteilung einer Medizinischen Ausnahmegenehmigung von Ihrem Internationalen Fachverband abgelehnt wird, können Sie sich - auf eigene Kosten - an die WADA wenden, um diese Entscheidung überprüfen zu lassen. Faxen Sie alle erforderlichen Unterlagen an +1 514 904 4456 (WADA Therapeutic Use Exemptions Committee). Bis zur Entscheidung der WADA dürfen Sie jedoch keinesfalls die verbotene Substanz einnehmen. Wenn die WADA die Entscheidung des Internationalen Fachverbandes umwirft und eine Medizinischen Ausnahmegenehmigung erteilt, dann hat der Internationale Fachverband seinerseits die Möglichkeit, dagegen beim CAS für eine endgültige Entscheidung zu berufen.





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