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Warum ist Doping verboten?

  • Gesundheit

    Das am häufigsten genannte Argument für ein Dopingverbot ist der Schutz der Gesundheit der Sportler. Die Einnahme von Medikamenten oder die Anwendung von Methoden ohne medizinische Indikation (etwa Krankheit oder Verletzung) kann zahlreiche Schädigungen mit sich bringen.


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  • Natürlichkeit

    Am Beispiel der Natürlichkeit lassen sich die unterschiedlichen Sichtweisen der Doping-Diskussion erkennen: Die natürliche, durch den eigenen Körper erbrachte sportliche Leistung bildet die Grundlage des sportlichen Handelns und den entscheidenden Unterschied zur "Künstlichkeit"


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  • Eigenwelt des Sports

    Die Eigenweltlichkeit des Sportes bildet den Ausgangspunkt für überzeugendere Argumentationsmöglichkeiten. Die Grundlage bildet die Frage nach dem Sinn des Sports. Sport ist im Grunde die willkürliche Überwindung künstlicher, selbst gewählter Hindernisse.


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  • Verantwortung

    Im aktuellen WADA-Code (2009) wird der "Sportsgeist" mit folgenden Werten charakterisiert: Ethik, Fairness und Ehrlichkeit, Gesundheit, Hochleistung, Charakter und Erziehung, Spaß und Freude, Teamgeist, Einsatzbereitschaft und Engagement,...


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  • Betrug

    Anders als ein bloßer Regelverstoß, der mit einer sportinternen Sanktion geahndet wird, führt Doping aus dem Sportsystem heraus. Einige Regelbrüche werden gesondert behandelt, etwa ein absichtliches und besonders hartes Foulspiel.


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  • Fairness

    Eines der Hauptargumente gegen Doping gründet sich auf dem "Prinzip Fairness". "Die Fairness des Lebens ist die ureigenste Tochter des Sports, und die Fairness des Sports ist die ureigenste Tochter der Moral" (Pawlenka, 2004).


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  • Chancengleichheit

    Oftmals wird Chancengleichheit missverständlich mit Siegchancengleichheit identifiziert. Das Konzept der gleichen Erfolgsaussichten existiert in der Sportpraxis aber nicht. Kein Sportler hat dieselben Chancen auf einen Sieg wie ein anderer.


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  • Wettkampffairness

    Auf der Grundlage dieser Vorüberlegungen formuliert Lenk mit seiner pragmatischen Ethik die Minimaldefinition der Wettkampffairness, die auf jeden Fall zu gelten hat:


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  • Gegenargumente

    Jedes der gebrachten Argumente kann für sich alleine stehend von geübten Kritikern widerlegt werden. Selbst schlagkräftig geglaubte Verbotsgründe wie das Gerechtigkeits-, Fairness- oder Verantwortungsprinzip haben ihre blinden Flecken.


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