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Risiken und Nebenwirkungen

Die nachstehenden Informationen haben weder die Absicht, Angst und Schrecken zu verbreiten, noch sollen sie als Anleitung zum Doping verstanden werden. Im Sinne der Aufklärung werden lediglich Fakten und Tatsachen auf den Tisch gelegt. Der Austria-Codex der Medizin zeigt, dass jedes noch so harmlose Medikament Nebenwirkungen hat, die auch bei medizinischer Indikation eintreten können. Beim Missbrauch der nachstehenden Substanzen als Doping im Sport werden meist sehr hohe Dosen eingesetzt, die kein vernünftiger Arzt verschreiben würde. 

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  • S1. Anabole Steroide

    Anabolika sind sicherlich neben EPO die bekanntesten und am meisten verbreiteten Dopingmittel. Mittlerweile wurden effiziente Analysemethoden entwickelt, wodurch dieses "klassische" Dopingmittel noch lange nach der Anwendung nachgewiesen werden kann.


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  • S2. Peptidhormone, Wachstumsfaktoren und verwandte Wirkstoffe

    Die Klasse der Peptidhormone, Wachstumsfaktoren und verwandte Wirkstoffe umfasst Wirkstoffe mit unterschiedlichster Struktur und Wirkung. Es sind größtenteils körpereigene Eiweiße, die als Botenstoffe wirken und die Produktion weiterer Substanzen anregen. 


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  • S3. Beta-2-Agonisten

    Beta-2-Agonisten oder auch Beta-2-Symphatomimetika wirken erweiternd auf die Bronchien und werden zur Behandlung von Asthma eingesetzt. Sollte eine Behandlung von Asthma nötig sein, muss um eine medizinische Ausnahmegenehmigung (TUE) angesucht werden.


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  • S4. Hormon-Antagonisten und -Modulatoren

    Verboten sind vier verschiedene Klassen: Aromatase-Inhibitoren, selektive Östrogen-Rezeptoren-Modulatoren, andere antiöstrogen wirksame Substanzen und Wirkstoffe, welche die Myostatinfunktion(en) verändern.


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  • S5. Diuretika und andere Maskierungsmittel

    In diese Kategorie fallen neben den Diuretika auch andere Substanzen, die das Potential haben, eine Doping-Probe zu verändern, die Ausscheidung von Substanzen zu beeinflussen oder das Vorhandensein von Substanzen zu verschleiern.


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