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Änderungen ab 2012

Die Verbotsliste 2012 wurde von der WADA nach Einholung der Vorschläge und Stellungnahmen aller dem Welt-Anti-Doping-Code unterstehenden Organisationen neu herausgegeben. Die aktualisierte Liste tritt mit 1.1.2012 in Kraft. Sie enthält einige Neuerungen:

Beta-2-Agonisten (z.B. Asthmamittel)

Ab 2012 ist Formoterol (ein Beta-2-Agonist zur inhalativen Behandlung von Asthma) in therapeutischen Dosen (bis 36 Mikrogramm/Tag) erlaubt. Wird der Grenzwert im Urin von 30 ng/mL bei einer Dopingkontrolle überschritten, gilt dies als ein von der Norm abweichendes Analyseergebnis, es sei denn, der Athlet weist anhand einer kontrollierten pharmakokinetischen Studie nach, dass dieses anormale Ergebnis die Folge einer therapeutischen Anwendung war.

Eine ähnliche Regelung gilt seit 1.1.2011 für Salbutamol (bis 1600 Mikrogramm/Tag). Der Grenzwert im Urin beträgt hier 1000 ng/mL.

Somit sind ab 2012 inhalatives Salbutamol, Salmeterol und Formoterol sowie Glukokortikosteroide zur inhalativen Behandlung von Asthma vorbehaltlich der Grenzwerte nicht mehr auf der Verbotsliste. Alle anderen Beta-2-Agonisten (z.B. Terbutalin, Fenoterol) bedürfen weiterhin einer medizinischen Ausnahmegenehmigung.

Nikotin im Monitoring Programm

Im Monitoring Programm der WADA werden Substanzen bei der Analyse mituntersucht, die nicht auf der Verbotsliste stehen. Aus den daraus gewonnenen Daten wird abgeschätzt, ob mit diesen Mitteln Missbrauch betrieben wird. Ein Beispiel hierzu ist Pseudoephedrin, dass nach auffälligen Funden im Monitoring Programm im Jahr 2010 wieder auf die Verbotsliste gesetzt wurde.

In das Monitoring Programm 2012 wurden u.a. Nikotin, Hydrocodon und Tramadol aufgenommen, um Erkenntnisse über eventuelle Missbrauchstendenzen zu gewinnen. 

Chemische und physikalische Manipulation

Der Punkt M 2.2. der Verbotsliste wurde durch eine Zeitangabe präzisiert und lautet nun:

2. Intravenöse Infusionen und/oder Injektionen von mehr als 50 ml innerhalb eines Zeitraums von sechs Stunden, es sei denn, sie werden rechtmäßig im Zuge von Krankenhauseinweisungen oder klinischen Untersuchungen verabreicht.

Medikamentenabfrage neu

Seit 1.1.2012 ist bei der Online-Medikamentenabfrage der NADA Austria, neben der bekannten Abfrage nach Medikamentennamen, zusätzlich eine Suche nach den Inhaltsstoffen der Medikamente möglich. Zudem wurde die Anwendung optisch besser aufbereitet. Eine App für mobile Endgeräte ist in Planung.

Informationspflicht bei Arztbesuch

Bitte informieren Sie bei einem Arzt- oder Spitalsbesuch auch weiterhin, dass Sie Sportler sind und für Sie die Anti-Doping Bestimmungen gelten. Der Arzt muss dann dafür Sorge tragen, dass Ihnen keine verbotenen Substanzen verabreicht werden oder verbotene Methoden bei Ihnen angewandt werden. Die Zulässigkeit einer Behandlungsform kann über unsere Medikamentenabfrage abgefragt werden.

Antragskriterien für Medizinische Ausnahmegenehmigungen

Sollte eine Behandlung mit verbotenen Substanzen oder verbotenen Methoden notwendig sein, so ist ein Antrag auf Medizinische Ausnahmegenehmigungen zu stellen. Einige der Antragskriterien der WADA für die häufigsten chronischen Erkrankungen wurden übersetzt und aktualisiert. Bitte informieren Sie sich vorab über die Erfordernisse zur Antragstellung bzw. über die Voraussetzungen für eine Genehmigung.

Download:

Prohibited List 2012 englisch (PDFGröße: 109.51 KB)

Prohibted List 2012 deutsch (PDFGröße: 54.41 KB)

Summary of Modifications 2012 (PDFGröße: 57.85 KB)

Monitoring Programm 2012 (PDFGröße: 16.85 KB)




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